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Breast-atelier PatientinSophie erzählt dem Friday-Magazin ihre Geschichte

Sophies Geschichte im Friday Magazin

«IN IHRER GRÖSSE HABEN WIR LEIDER KEINEN BH.»

Seit 12 Jahren schon träumt Sophie von einer Brustvergrösserung. Bei uns im Breast Atelier geht ihr Traum endlich in Erfüllung. Nach einer individuellen Beratung mit 3D-Simulation entscheidet sich Sophie mit Dr. med. N. Waughlock gemeinsam für ihre neue Körbchengrösse. Zum ersten Mal freut sie sich so richtig auf die Badi-Saison. Und auf das Dessous-Shopping. „Endlich muss ich mir im Laden nicht mehr diesen Satz anhören: ‚In ihrer kleinen Grösse haben wir leider keinen BH.'“

Es ist ein bisschen wie in der TV-Serie "Grey's Anatomy". Die Pfleger und Assistenten stehen schon im OP, tauschen sich über Klinik-Klatsch aus. Sogar die obligate Stereoanlage steht in der Ecke. Oper oder Rock'n'Roll? "Die ist leider kaputt", sagt OP-Techniker Lukas achselzuckend. Alle sind entspannt und bereit für Sophies Brustvergrösserung. Die Patientin selbst kriegt davon nichts mehr mit, sie ist schon im Dämmerschlaf. Zuletzt kommt Chirurg Nicholas Waughlock in den OP – in unserer Analogie der Dr. McDreamy des Breast Atelier Praktisch ohne einen Tropfen Blut zu vergiessen arbeitet der Schwede konzentriert an Sophies neuen Brüsten.

Exakt 45 Minuten dauert es, bis aus einem A-Körbchen ein C-Körbchen wird. Die Geschichte dahinter ist aber natürlich eine ungleich längere. Zwölf Jahre lang war das Thema Brustvergrösserung bei der 34-Jährigen immer wieder im Hinterkopf. Doch erst fehlte es an Geld, dann kamen zwei Kinder. Immer wieder schob sie den Wunsch auf. Sophie hatte schon immer kleine Brüste, doch nach dem Stillen fehlte dann auch noch jegliches Volumen. Zwar konnte sie mit Push-Up-BHs schummeln, und auch ihr Ehemann fand sie schön wie sie ist, aber das Gefühl blieb, als Frau nicht ganz vollständig zu sein.


Natürlichkeit ist gefragt

Wenige Wochen vorher bei der Erstberatung in der Praxis im Zürcher Seefeld. Dr. Waughlock präsentiert Sophie Implantate in verschiedensten Grössen, von der berühmten "Handvoll" bis zum Modell Pamela Anderson. Aber er zeigt ihr auch die Grenzen auf. Eine Brustvergrösserung muss in Harmonie mit der Anatomie der Patientin erfolgen. Sophie hat einen schmalen Brustkorb, mehr als ein C-Körbchen ist nicht machbar, will man ein schönes und natürliches Ergebnis erzielen.

Das Klischee der grossen Silikonbrüste ist ohnehin passé, erklärt Dr. Waughlock. Die meisten Frauen möchten eine natürliche Silhouette, es soll möglichst niemandem auffallen, dass die Brüste gemacht wurden. Kommt eine Patientin mit dem Wunsch nach einer für ihren Körperbau vollkommen unangemessenen Oberweite, lehnt der Mediziner ab. Der Grund dafür leuchtet ein. Schönheitschirurgen leben von Empfehlungen, Patientinnen wie Sophie sind sozusagen lebende Werbung. Unnatürlich wirkende Brüste sind eine schlechte Visitenkarte.


3D-Simulation hilft bei der Entscheidung

Doch nicht nur das Urteil des Fachmanns zählt, auch die Frau muss sich mit ihrer neuen Oberweite wohlfühlen können. Um das herauszufinden, stehen in der Praxis Einlagen in allen Implantatsgrössen bereit. Diese werden in den BH gelegt und zeigen so den Brustumfang nach der OP. Diese Probeeinlagen haben das selbe Gewicht wie die späteren Implantate. Auch die 3D-Simulation des Breast Ateliers hilft bei der Entscheidung. Mit der Vectra-3D-Precision-Light Kamera werden dreidimensionale Aufnahmen der Brust gemacht und mit Hilfe modernster Software bearbeitet. Sophie sieht schon beim Erstgespräch, wie ihr Wunsch-Busen aussehen wird, denn das Ergebnis der Simulation kommt sehr nahe an das effektive Resultat heran. So fällt ein grosser Teil der Unsicherheit weg.

Sophie hat die Auswahl inzwischen auf zwei Grössen eingegrenzt. Sie holt ihre Freundin aus dem Wartezimmer dazu, gemeinsam beraten sie über die Implantate. Dr. Waughlock versucht, sich möglichst nicht in die Diskussion der beiden Frauen einzumischen. "Es ist wichtig, dass die Patientin selber zur Grösse findet, mit der sie sich wohl fühlt." Oft kommt auch der Partner mit zur Beratung.


Sophie freut sich auf die Badi

Ein paar Tage nach der OP sprechen wir wieder mit Sophie. Die Schmerzen sind nicht zu unterschätzen, erzählt sie. Sogar das Halten der Teetasse ist anfangs mit Strapazen verbunden. Das grösste Handicap: Die berufstätige Mutter ist Bauchschläferin. Das ist für mindestens zwei Wochen nach dem Eingriff nicht ratsam. In Frage gestellt hat sie ihre Entscheidung trotzdem nie, sagt sie. Vier Wochen später ist sie im Alltag angekommen. Sie achtet aber noch darauf, nicht zu schwer zu heben und ruckartige Bewegungen zu verhindern.

Drei Monate nach dem Eingriff kommt Sophie zur Abschlussuntersuchung, alles ist gut verlaufen, sie ist glücklich mit dem Ergebnis. Das neu gewonnene Selbstvertrauen ist ihr deutlich anzumerken. Zum ersten Mal freut sie sich so richtig auf die Badi-Saison. Und auf das Dessous-Shopping. "Endlich muss ich mir im Laden nicht mehr diesen Satz anhören: 'In ihrer kleinen Grösse haben wir leider keinen BH.'"

 

Lesen Sie die Geschichte der 34-Jährigen im Friday-Magazin.