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Medienmitteilung: Jede fünfte Frau könnte sich eine Brustoperation vorstellen

Medienmitteilung Breast Atelier Aug. 2019

Medienmitteilung

Jede fünfte Frau könnte sich eine Brustoperation vorstellen

Studie belegt: Operationsentscheid ist wohlüberlegt und selbstbestimmt, ohne Einfluss von aussen

Zürich, 19. August 2019 Das auf ästhetische Brustoperationen wie Vergrösserung, Straffung und Verkleinerung spezialisierte Schweizer Breast Atelier hat eine repräsentative Onlinestudie über die Einstellungen gegenüber Schönheitsoperationen und Beweggründe für eine Brustoperation in Auftrag gegeben. Die Schlussfolgerungen zeigen erstmals ein umfassendes Bild: Etwas mehr als ein Fünftel der befragten Frauen ist oder wäre an einer Brustoperation interessiert. Dabei stehen Brustvergrösserungen im Vordergrund, wobei die Frauen weniger die Körbchengrösse als vielmehr die Form und Schlaffheit der Brust stören. Die Beeinflussung von aussen ist gering. Keine Rolle spielen Influencer und Social Media. Das Bedürfnis wächst über mehrere Jahre und wird nicht von Schönheitsidealen abhängig gemacht.

Im Zeitraum vom 6. bis 15. Mai 2019 nahmen 527 Frauen plus ein Boost von zusätzlichen 201 Frauen an der Online-Befragung über das intervista Online Access Panel teil. Der Boost bestand aus Frauen, die sich eine Brustoperation vorstellen können oder bereits eine gemacht haben. Das repräsentative Sample bestand aus Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren Jahren aus den Kantonen Zürich, Zug, Schaffhausen, St. Gallen, Aargau, Thurgau, Luzern und Schwyz.

Grösstes Interesse an Brustvergrösserungen

22% der befragten Frauen im Alter von 20 bis 60 könnten sich vorstellen, eine Brustoperation machen zu lassen oder haben eine solche bereits durchgeführt. Je jünger die Frauen sind, desto grösser die Akzeptanz. Die Bildung spielt dabei keine wesentliche Rolle. Frauen, die sich für eine Brustvergrösserung oder Bruststraffung interessieren, sind Schönheitsoperationen gegenüber grundsätzlich positiver eingestellt oder haben solche schon gemacht als Frauen, die eine Brustverkleinerung möchten.

Unter den Frauen, die bereits eine Brustoperation gemacht haben, ist der Anteil an Brustvergrösserungen am grössten. Dies widerspiegelt sich auch in der Praxis des Breast Ateliers, wo 69% der Eingriffe Brustvergrösserungen ausmachen, gefolgt von Brustverkleinerungen mit 20% und Bruststraffungen mit 5% sowie Kombi-Eingriffen. Bei Frauen, die noch keine Brustoperation gemacht haben, ist das Interesse an einer Bruststraffung höher als an einer reinen Brustvergrösserung, das heisst, eher die Form und die Schlaffheit werden als störend empfunden und weniger die Grösse an sich.

Beweggründe für eine Brustoperation: Schlaffheit störender als kleine Körbchengrösse

Bei Brustvergrösserungen und Bruststraffungen stehen ästhetische Aspekte im Vordergrund, bei Brustverkleinerungen hingegen gesundheitliche Faktoren wie Schmerzen oder Einschränkungen beim Sport. Mehr als 40% der Frauen, die sich eine Brustvergrösserung vorstellen können, finden, dass ihre Brüste zu schlaff sind. 28% geben an, dass ihnen die Form der Brüste nicht gefällt, und 26% meinen, dass die Grösse nicht zum Rest des Körpers passt. Nur 17% sind der Meinung, dass ihre Brüste zu klein sind. In allen Fällen geht es aber hauptsächlich um das Selbstbewusstsein, den Einfluss auf das Lebensgefühl und die Lebensqualität. Frauen, die eine Operation gemacht haben, bewerten den positiven Einfluss auf das Lebensgefühl und die Lebensqualität als besonders hoch. Für viele Frauen ist der Zustand nach Schwangerschaft Auslöser für eine Brustoperation.

Einfluss von Dritten? Influencer praktisch unbedeutend

Für den Entscheid zu einer Brustoperation lassen sich die Frauen gemäss Studie kaum beeinflussen. Zwei Drittel geben an, dass weder der Partner, noch die Familie einen Einfluss haben. Für Dr. med. Nicholas Waughlock, Facharzt im Breast Atelier, ist klar: „Die Ergebnisse bringen eine starke Selbststimmung zum Ausdruck: Die Frauen entscheiden das für sich und machen den Entscheid von niemandem abhängig. Dies ist auch unsere Erfahrung in der Sprechstunde“. Brisant ist ausserdem, dass Influencerinnen und bekannte Persönlichkeiten als Vorbilder keinen Einfluss auf die Entscheidung haben (<4%). Dies widerlegt die Behauptung, Social Media würden Schönheitsideale kreieren, die zu Schönheitsoperationen verleiten. Bei nicht primär ästhetischen Eingriffen spielen der Gynäkologe und der Hausarzt eine wichtige Rolle, da sie häufig die erste Anlaufstelle zur Besprechung des Problems sind. Am meisten Research machen Frauen im Internet, wohingegen Social Media als Infokanal noch unbedeutend ist.

Entscheidungsdauer für OP im Durchschnitt zwei Jahre

Die Umfrage zeigt ausserdem, dass eine Brustoperation kein spontaner Entscheid ist. Ein Drittel der Befragten setzt sich bereits seit über sechs Jahren mit der Thematik auseinander. Im Durchschnitt dauert der Entscheid zwei Jahre. Bei Frauen, die eine Brustverkleinerung möchten, kann diese Phase noch länger dauern. Somit ist auch die Behauptung entkräftet, Schönheitseingriffe seien eine Frage der Laune oder ein Konsumprodukt.

Brust-OPs: immer noch ein Tabu-Thema

Die Offenheit im Umgang mit Brustoperationen ist in den letzten Jahren gestiegen. Heute würden immerhin 20% der Frauen ihren Freunden, Bekannten und Familienangehörigen davon erzählen. Fast so viele würden es aber auch weiterhin nur für sich behalten wollen. Das bestätigt indirekt auch die Selbstbestimmung der Frau und dass sie sich nicht von ihrem Wunsch, einem echten Bedürfnis, abbringen lassen möchte.

Wichtig für die Auswahl des Anbieters: Kompetenz und Seriosität des Arztes

Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Anbieters sind bei allen Brustoperationen die Erfahrung des Arztes und die Spezialisierung auf Brustoperationen sowie das Image der Praxis oder der Klinik. Alle drei Punkte sind durch ein professionelles und von Chirurgen mit langjähriger Erfahrung geführtes Zentrum wie dem Breast Atelier gewährt. Unabhängig vom Alter, der Art der Brustoperation oder dem Bildungsstand sind die Kompetenz und die Glaubwürdigkeit des Arztes sowie ein detailliertes und ehrliches Aufklärungsgespräch die wichtigsten Kriterien bei der Beratung. „Vielen Frauen ist beispielsweise erst nach dem ersten Gespräch bewusst, was sie genau brauchen. Denn nicht jedes Problem lässt sich gleich behandeln“, so Dr. med. Georg Noever, ebenfalls Facharzt im Breast Atelier. „Viele Frauen denken beispielsweise, sie würden eine Brustvergrösserung benötigen, dabei geht es eher um eine Straffung.“ Ein individuelles Vorgehen ist daher für den Erfolg der Behandlung und die Zufriedenheit der Patientin unerlässlich. Bei einer unklaren Ausgangslage oder wenn einem die erste Begegnung mit einem Arzt nicht überzeugt, sollte man unbedingt eine Zweitmeinung einholen. 20% der Befragten geben an, dies auch effektiv getan zu haben oder tun zu wollen.

Angst vor Komplikationen als grösstes Hindernis

Bei den Begründungen gegen eine Operation kommt bereits an dritter Stelle die Angst vor Komplikationen (21%). Deshalb ist es unerlässlich, sich in fachmännische Hände zu begeben, die auf Brustoperationen spezialisiert sind. Viele Frauen (zwei Drittel!) wissen nicht, dass der Titel „Schönheitschirurg“ nicht geschützt ist und sie nicht überall von dem Arzt operiert werden würden, mit dem sie während der Sprechstunde zu tun haben.

Narkose vs. Dämmerschlaf: Nicht bei der Sicherheit sparen

Gewisse Anbieter versuchen, Patientinnen davon zu überzeugen, dass eine lokale Anästhesie mit Dämmerschlaf (Kombination von Schlafmittel und Lokalanästhetikum) besser sei. Sie reagieren damit auf die weit verbreitete, aber inzwischen unbegründete Angst vor Vollnarkosen. Gemäss Studie wünscht sich jedoch nur ein Viertel eine Lokalanästhesie. 70% der Frauen, die sich bereits operieren liessen, würden wieder eine Vollnarkose verlangen. Der Vorteil einer Vollnarkose ist, dass für die Sicherheit während der Operation immer ein Anästhesist dabei ist, der für die Überwachung (Herzfrequenz, Blutdruck, Hirnströme, Atemluft) zuständig ist. Ausserdem kann das Spritzen von Lokalanästhetikum in die Brust problematisch sein. Gründe für eine Dämmerschlafnarkose sind häufig Kosteneinsparungen seitens der Arztpraxis.

Weitere Informationen:

Brust-OP in Lokalanästhesie? Hier ist Vorsicht geboten!

Bei Billigangebote und Operationen im Ausland ist Vorsicht geboten

Knapp ein Drittel der grundsätzlich operationsbereiten Frauen könnte sich vorstellen, eine Brustoperation im Ausland durchführen zu lassen. Die Bereitschaft dazu ist höher, je jünger die Frauen sind. Hier besteht weiterhin Aufklärungsbedarf, denn die Angebote im Ausland sind zwar häufig billiger, leider aber punkto Sicherheit fragwürdig. Dies gilt grundsätzlich auch für Billigangebote in der Schweiz.

Weitere Informationen:

Brustvergrösserung im Ausland? Achtung hier ist Vorsicht geboten!

Ratgeber für Schönheitsoperationen: Schwere Folgen vermeiden

 

Medienkontakt:

Sandra Neeracher Lauper, Medienverantwortliche Breast Atelier AG & Klinik Pyramide am See AG
+41 79 418 44 64 oder sneeracher@pyramide.ch

 

Bildquelle: amy-treasure-unsplash