Aug 14, 2026
von Dr. med. Caroline Sophie Fritz
„Ich hätte gerne 300 cc.“ Ein Wunsch, den Patientinnen in der Beratung häufig mitbringen. Doch kann man allein anhand dieser Zahl beurteilen, wie eine Brustvergrößerung mit 300 cc aussehen wird?
Nein. Denn die reine Volumenangabe eines Implantats sagt nur einen Teil über seine tatsächliche Wirkung aus. Für die individuelle Planung ist insbesondere die Basisbreite des Implantats entscheidend – also die Breite, die das Implantat innerhalb der natürlichen Brustbasis einnimmt.
Zwei Implantate können das gleiche Volumen in cc haben und dennoch sehr unterschiedlich geformt sein. Je nach Durchmesser und Projektion kann sich das Volumen unterschiedlich auf die Breite und die Höhe des Implantats verteilen.
Das bedeutet auch: 300 cc können bei zwei Patientinnen vollkommen unterschiedlich aussehen.
Bei einer Patientin mit schmaler Brustbasis kann ein bestimmtes Implantat bereits eine deutliche Projektion und einen entsprechend sichtbaren Effekt erzielen. Bei einer Patientin mit breiterer Brustbasis kann dasselbe Volumen hingegen deutlich dezenter wirken.
Die Zahl allein ist daher kein verlässlicher Maßstab dafür, wie groß oder wie voll eine Brust nach der Operation erscheinen wird.
Bei der Auswahl des Implantats ist zunächst die individuelle Anatomie entscheidend. Die Breite der vorhandenen Brust beziehungsweise der Brustbasis gibt einen wichtigen anatomischen Rahmen dafür vor, welche Implantatbreite sinnvoll und harmonisch ist.
Das Implantat sollte dabei zur vorhandenen Brustbasis und zu den Körperproportionen passen. Gleichzeitig müssen Faktoren wie vorhandenes Brustgewebe, Hautqualität und Hautelastizität sowie die gewünschte Projektion berücksichtigt werden.
Erst aus diesem Zusammenspiel ergibt sich die geeignete Implantatdimension.
Der Wunsch nach einer bestimmten Zahl ist verständlich: Eine konkrete Größe scheint greifbar und vergleichbar zu sein. Für die individuelle Planung ist sie jedoch nur bedingt aussagekräftig.
Denn das Ziel einer Brustvergrößerung ist nicht eine bestimmte Volumenzahl, sondern eine ästhetisch harmonische Brustform, die zur individuellen Anatomie und zur gesamten Körperproportion passt.
In der persönlichen Beratung werden deshalb zunächst die anatomischen Voraussetzungen vermessen und beurteilt. Auf dieser Basis können unterschiedliche Implantatbreiten, Projektionen und Volumina miteinander verglichen werden.
Dabei wird auch berücksichtigt, welches Ergebnis Sie sich wünschen: Soll die Brust möglichst natürlich und dezent wirken? Wünschen Sie sich mehr Fülle oder einen volleren Oberpol? Oder soll eine bestehende Asymmetrie ausgeglichen werden?
Die richtige Implantatwahl entsteht aus dem Zusammenspiel von Anatomie und individuellem Wunsch – nicht aus einer bestimmten CC-Zahl.
Machen Sie sich deshalb möglichst frei von der Vorstellung, dass eine bestimmte Zahl – etwa 250, 300 oder 350 cc – für Sie persönlich „die richtige Größe“ sein muss.
Lassen Sie sich vielmehr zeigen und erklären, welche Implantatbreite, Projektion und welches Volumen zu Ihrer individuellen Brustbasis und Ihren Körperproportionen passen.
Denn ein gutes Ergebnis beginnt nicht mit der Frage nach der Zahl, sondern mit dem Verständnis für die eigene Anatomie.
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Das Ärzteteam des Breast Ateliers besteht aus spezialisierten Ärztinnen und Ärzte für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie. Sie verfügen über mehrjährige Berufserfahrung und einen anerkannten Facharzttitel FMH.
Das Breast Atelier besteht aus Spezialärzten mit mehrjähriger Berufserfahrung, die unter der medizinischen Aufsicht von Dr. med. Cédric A. George, dem Gründer der weit über die Landesgrenzen hinweg renommierte Klinik Pyramide (heute Plastic Surgery Pyramide), stehen. Sein Zentrum für Plastische Chirurgie hat in der plastisch wiederherstellenden und ästhetischen Chirurgie die Standards hinsichtlich Qualität und Seriosität gesetzt.
Unter dem Patronat der Plastic Surgery Pyramide werden diese Standards im Breast Atelier auch einem breiteren Publikum zugänglich.